Wien (awe). 197 Personen starben in Österreich 2006 an den direkten Folgen des Konsums illegaler Drogen. Das sind sechs mehr als im Jahr davor und zwei mehr als im bisherigen Rekordjahr 1996. Betrachtet man das Zustandekommen der Zahlen kritisch, könnte es sich dabei jedoch nur um einen Teil des Problems handeln. Hierzulande werden nämlich immer weniger Obduktionen durchgeführt. Das bedeutet, dass viele Drogentote nicht als solche erkannt werden, bzw. die genaue Todesursache unklar bleibt.
Die verbotene Frucht im Garten Eden ist eine halluzinogene Droge, deren Konsum die Illusion von Raum und Zeit erzeugt. Andreas Tenzer